Hannah Arendt – Von den Dichtern erwarten wir Wahrheit 8

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Mit Antonia Grunenberg und Rüdiger Safranski

Mit Antonia Grunenberg und Rüdiger Safranski

Antonia Grunenberg: Hannah Arendt und Martin Heidegger. Geschichte einer Liebe

Die achtzehnjährige jüdische Philosophiestudentin Hannah Arendt traf 1924 in Marburg auf einen rebellischen Philosophen und Hochschullehrer, der später zu einem Gefolgsmann der NS-Bewegung wird: Martin Heidegger. Zwischen dem 17 Jahre älteren, verheirateten Mann und der jungen Studentin entwickelte sich eine stürmische Liebesbeziehung. Zehn Jahre später geht die deutsche Jüdin ins Exil nach Frankreich und danach in die USA. 1950 begegnen beide sich wieder, und die frühere Liebe bricht erneut auf. Ein Phänomen, das nach wie vor erstaunt und Fragen aufwirft. Antonia Grunenberg hat die Beziehung dieser so unterschiedlichen Liebenden in das Panorama ihrer Zeit gestellt: die Politik des Umbruchs und der Katastrophe, eine neue Philosophie, die deutsche Universität, H. Arendts Doktorvater Karl Jaspers, Amerika und Europa – vor diesem Hintergrund erzählt sie die Geschichte einer unwahrscheinlichen Liebe. Der Schriftsteller und Philosoph Rüdiger Safranski, u. a. Autor einer Heidegger-Biographie, befragt Antonia Grunenberg zu ihrem Buch.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die Fazit-Stiftung und den Verein der Freunde und Förderer des Literaturhauses Berlin