Günter Brus: Das gute alte West-Berlin

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Mit Günter Brus, Frank Arnold und Mechthild Rausch

Mit Günter Brus, Frank Arnold und Mechthild Rausch

»Das gute alte West-Berlin war, mit Verlaub, damals in seiner Gespaltenheit wirklicher, illustrer und intimer als im ewigen Größenwahn Metropolis, der die Preußen immer wieder einholt. West-Berlin war die Anti-Metropole, die ihre Bedeutungslosigkeit anerkennt und die Welt mit Humor bereichert.« Günter Brus, der als einer der radikalsten Vertreter des Wiener Aktionismus gilt, kam 1969 nach West-Berlin ins Exil. In Österreich wurde er kurz darauf wegen »Herabwürdigung der österreichischen Staatssymbole« zu sechs Monaten verschärften Arrests verurteilt. Im Westen der damals ehemaligen deutschen Hauptstadt lebten zu jener Zeit einige österreichische Flüchtlinge und Künstler: H.C. Artmann, Oswald Wiener, Gerhard Rühm und Friedrich Achleitner sowie Michel Würthle, der Gründer der Paris-Bar. Frank Arnold liest im Beisein des Autors aus »Das gute alte Westberlin«. Einführung und Gespräch: Mechthild Rausch.