Guantánamo
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Mit Dorothea Dieckmann und Nikolai Herbst
Dorothea Dieckmann veröffentlichte im Herbst 2004 ihren zweiten Roman »Guantánamo« (Klett-Cotta), der bei der Kritik auf ein sehr widersprüchliches Echo stieß. Zwar sei der Text „glänzend fabriziert“, letztlich aber doch „zusammenphantasiert“ (Die Zeit), heißt es einerseits, andererseits wird Dorothea Dieckmanns Roman eines Guantánamo-Gefangenen, der Folter und Entpersönlichung erlebt, „Dichte, Schärfe und Atemlosigkeit“ (F. Rundschau) attestiert. Grund genug, Dorothea Dieckmann selber zu Wort kommen zu lassen, ihr zuzuhören und sie zu befragen. Moderation und Einführung: Alban Nikolai Herbst.