Geniale Gehirne. Zur Geschichte der Elitegehirnforschung
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Mit Michael Hagner und Tilmann Spengler
Die Beschäftigung mit genialen Gehirnen war in den letzten beiden Jahrhunderten ein umstrittener, aber fester Bestandteil der kognitiven Hirnforschung; immer dann, wenn neue Technologien oder Theorien versprachen, dem Verhältnis von Gehirn und Geist auf die Spur zu kommen, hatten die konservierten Gehirne außerordentlicher Persönlichkeiten Hochkonjunktur – etwa die von Einstein, Lenin und Ulrike Meinhof. Michael Hagner stellt in seinem Buch »Geniale Gehirne« (Wallstein Verlag) die Geschichte dieser neuen Wissenschaft vor und analysiert ihre kuriosen Theoriebildungen. Er liest aus seinem Buch und spricht mit Tilmann Spengler.