Gedichtbände des Jahres 2026
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Die deutschsprachige Lyriklandschaft ist derzeit so experimentierfreudig und spannend – und auch politisch – wie selten zuvor. An diesem Abend lässt sich ein besonderer Einblick in sie gewinnen: Wir haben die Wissenschaftlerin und Kritikerin Antje Schmidt nach ihren fünf ganz persönlichen Highlights des bisherigen Jahres gefragt. Herausgekommen sind nachdrückliche Lektürehinweise auf Gedichtbände, die im Laufe des Jahres erschienen sind und besonders zu überzeugen wissen: das Fanbook einer kundigen und neugierigen Leserin im Jahr 2026.
Antje Schmidt spricht mit der Dichterin, Essayistin und Übersetzerin Nea Schmidt über ihren mit allem im Kosmos verflochtenen Debütband »Sprechen in Flechten«, mit dem zuletzt durch den Deutschen Preis für Nature Writing ausgezeichneten Lyriker und Essayisten Alexander Schnickmann über seinen spacig-romantischen Band »Gestirne« und mit der Autorin und Regisseurin Jennifer de Negri über ihr ästhetisch infektiöses Langgedicht »Wolbachia: Liebeslieder im Artensterben. Love Songs in Times of Extinction«. Die anderen ausgewählten Veröffentlichungen werden in Kurzvorstellungen auf die Bühne gebracht.
Jennifer de Negri: Wolbachia. Liebeslieder im Artensterben (parasitenpresse, 2026)
Jayne-Ann Igel: der meere lidloser schlag (gutleut&gans im Gutleut Verlag, 2026)
Nea Schmidt: Sprechen in Flechten (kookbooks, 2026)
Stefan Schmitzer: space waste (Ritter Verlag, 2026)
Alexander Schnickmann: Gestirne. Weltraumgedichte (Matthes & Seitz Berlin, 2026)
Special Empfehlung für alle ab 9 Jahre:
Nils Mohl: Im Namen des Spektakels (Tyrolia Verlag, 2026)