Galsan Tschinag liest und spricht mit Maria Kaluza

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Mit Galsan Tschinag und Maria Kaluza

Mit Galsan Tschinag und Maria Kaluza

Galsan Tschinag, 1943 als jüngster Sohn einer Nomadenfamilie in der Westmongolei geboren, ist Stammesoberhaupt der turksprachigen Tuwa, einer ethnischen Minderheit in der Mongolei. 1962 kam er mit einem Stipendium nach Leipzig, wo er Germanistik studierte. 1976 wurde er wegen »politischer Unzuverlässigkeit« von der Universität in Ulan Bator entlassen und arbeitete danach bei »Mongol Kino«. Seit 1991 lebt er als freier Schriftsteller vor allem in Ulan Bator; Galsan Tschinag hat mittlerweile mehrere deutsche Literaturpreise erhalten, als ersten 1992 den Adelbert-von-Chamisso-Preis. Im Sommer 1996 führte Galsan Tschinag eine Karawane von Tuwa-Nomaden 2000 km weit zurück in ihre ursprüngliche Heimat, das Altai-Gebirge. Auch davon handelt sein im vergangenen Herbst erschienener Roman »Die Rückkehr« (Insel Verlag), aus dem Galsan Tschinag lesen wird. In diesem Frühjahr erscheint im Unions Verlag der Band »Der singende Fels. Schamanismus, Heilkunde, Wissenschaft. Galsan Tschinag im Gespräch mit Klaus Kornwachs und Maria Kaluza«. Maria Kaluza wird Galsan Tschinag vorstellen und nach seiner Lesung ein Gespräch mit ihm führen.

Zusammen mit der Robert Bosch Stiftung stellt literaturhaus.net Adelbert-von-Chamisso-Preisträger vor.