Gabriele Riedle: Überflüssige Menschen
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Mit Gabriele Riedle und Christian Döring
Gabriele Riedle, 1958 in Stuttgart geboren, lebt seit 1979 in Berlin; sie hat als Reporterin u.a. aus Libyen und Liberia berichtet, hat 1998 zusammen mit Victor Jerofejew den Roman »Fluß« veröffentlicht und 2004 den Roman »Versuch über das wüste Leben«. Ihr neuer Roman »Überflüssige Menschen« (Die Andere Bibliothek) entwirft in philosophisch räsonierender Weise das Porträt jener Generation, die stets die Veränderung des Großen Ganzen im Blick hatte und sich selbst mit dem Eintritt in die Sozialdemokratie zu erschrecken meinte. Nun aber soll die Erzählerin Tschechows Komödie »Drei Schwestern« übersetzen und erkennt in Irina, Olga und Mascha, den hoffnungslos in einem russischen Provinznest von ihrer Moskau-Sehnsucht schwadronierenden Frauen, sich selbst.
Gabriele Riedle liest aus ihrem Roman und spricht mit dem Literaturkritiker Harald Jähner.
Zur Begrüßung spricht Christian Döring, Herausgeber und Lektor der Anderen Bibliothek, die seit dem 1. November 2011 als Teil der Aufbau-Gruppe in Berlin erscheint.