Fremdenlegionär & Bankräuber

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Mit Thomas Ehrsam, Regula Wyss und Martina Mann

Mit Thomas Ehrsam, Regula Wyss und Martina Mann

Thea Sternheim, geboren 1883 als Tochter eines Industriellen in Neuß, war in zweiter Ehe mit dem Schriftsteller Carl Sternheim verheiratet [1907-1927]. Unter dem Namen Carl Sternheims ist 1917 ihre Novelle »Anna« erschienen, aus der später der erst 1952 unter ihrem Namen publizierte Roman »Sackgassen« entstanden ist. Seit 1903 – von 1910 an nahezu täglich – hat Thea Sternheim Tagebuch geschrieben, in das sie Briefe, Photographien, Zeichnungen ihrer Tochter Mopsa und Zeitungsausschnitte integriert hat. So hat sie etwa 30.000 kleinformatige Seiten gefüllt, aus denen die Literaturwissenschaftler Thomas Ehrsam und Regula Wyss ihre 5-bändige Edition ausgewählt haben. Die »Tagebücher 1903-1971« sind ein kulturgeschichtliches und politisches Portrait des 20. Jahrhunderts: Verlaine, Verhaeren, Maeterlinck, Gide, Picasso, Max Reinhardt, Max Ernst, Conrad Felixmüller, Franz Pfemfert und viele andere tummeln sich in Thea Sternheims Lebensbilanz.

Thomas Ehrsam und Regula Wyss stellen die Tagebücher der Thea Sternheim vor; Martina Mann liest ausgewählte Passagen.

Mit Unterstützung von Pro Helvetia