Franz Mon
Diese Veranstaltung liegt im Archiv
Mit Franz Mon und Studenten von Dr. Johanna Bohley
Franz Mon (geb. 1926) ist einer der wichtigsten Autoren und Theoretiker der sprachexperimentellen Moderne. Seit dem Erscheinen von »artikulationen« 1959 und der gemeinsam mit W. Höllerer und M. de la Motte herausgegebenen Anthologie »movens« 1960 hat Mons unablässige Beschäftigung mit Sprache, Schriftbild und Stimme, hat seine Neugier auf verborgene Materialschichten ein formenreiches Werk aus Texten, Hörstücken, Kunstobjekten, Collagen, Künstlerbüchern hervorgebracht, das die Neue Poesie aber auch die bildnerische Kunst geprägt hat. Mons zahlreiche radiophone Stücke, an denen Sprecher anfangs scheiterten, sind im besten Sinne innovativ: als Überschreitung dessen, was ohnehin bekannt ist.
Befragt von Studenten des Hauptseminars »Literarische Formen der Neoavantgarde um 1960« (Dr. Johanna Bohley), spricht Franz Mon über Aspekte seines künstlerischen Werks und seiner Poetologien, zudem ist die Aufführung einer seiner Live-Artikulationen geplant.
Im Unteren Foyer des Literaturhauses wird eine kleine Ausstellung zu Franz Mon eingerichtet.
Eine Kooperation mit der FU Berlin; wir danken dem Deutschen Literaturfonds für die Unterstützung.
In loser Folge sollen in den kommenden Monaten weitere Autoren experimenteller Werke mit besonderen Veranstaltungen und kleinen Ausstellungen vorgestellt werden.