Europäische Begegnungen: Peter Laugesen und Heinrich Detering
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Mit Heinrich Detering, Peter Laugesen und Aris Fioretos
Bob Dylan und H.C. Andersen, Arthur Köpcke und Novalis, Elvis Presley und Thomas Mann, Strindberg und die Stones: der Popkultur und dem Bildungskanon und den Beziehungen zwischen ihnen gilt die Neugier von Heinrich Detering und Peter Laugesen, die sich unter der Moderation von Aris Fioretos in Berlin begegnen. Dabei ist ihre Beschäftigung mit Literatur keineswegs auf deren wissenschaftliche Erforschung, Übersetzung und Kritik begrenzt, sondern schließt auch die eigene Dichtung ein. So hat Laugesen seit seinem Debut 1967 mehr als fünfzig Bücher veröffentlicht, neben Gedichtbänden hat er auch Theaterstücke geschrieben und sich mit den Schnittstellen von Literatur und bildender Kunst befasst; zudem hat er an sechs Alben mitgewirkt.
Heinrich Detering hat neben einem umfangreichen wissenschaftlichen Werk selbst mehrere Bände mit Gedichten und poetischen Übersetzungen veröffentlicht und beschäftigt sich immer wieder mit dem Verhältnis von Lyrik und lyrics. Der Mix der Künste in der Moderne von Dada bis Fluxus und die sehr wandelbaren Grenzen des Literaturbegriffs stehen daher im Mittelpunkt dieses Gespräches. Heinrich Detering, geb. 1959, ist Literaturwissenschaftler, Lyriker, Essayist, Kritiker und Übersetzer aus dem Dänischen. Er hat den Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen inne. Er ist Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Peter Laugesen, geb. 1942, ist dänischer Dichter und Dramatiker. Zudem ist er auch als Essayist und Übersetzer u.a. von Antonin Artaud, Charles Olson und Peter Handke hervorgetreten. Er ist Mitglied der Dänischen Akademie.
Aris Fioretos, geb. 1960, ist schwedischer Schriftsteller, Essayist, Übersetzer und Philologe.
Er hat von 2011 bis 2014 die Dag-Hammarskjöld-Gastprofessur am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin inne. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, seit 2011 deren Vizepräsident.
Zusammen mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung