Erinnerung an Fritz Rudolf Fries

Diese Veranstaltung liegt im Archiv

Am 17. Dezember 2014 ist Fritz Rudolf Fries in Berlin gestorben. Schon sein erster Roman »Der Weg nach Oobliadooh«, 1966 im Suhrkamp Verlag erschienen, machte den am 19. Mai 1935 in Bilbao geborenen und in Berlin Ost lebenden Autor im Westen bekannt, während er ihm in der DDR die Entlassung aus seiner Stelle an der Akademie der Wissenschaften einbrachte. Seine mehr als zwanzig Romane und Erzählbände weisen Fries als einen von der spanischen und lateinamerikanischen Erzähltradition beeinflußten, höchst intelligent und einfallsreich fabulierenden Erzähler aus, der eine assoziationsreiche und spielerische Prosa pflegte.

Der Literaturkritiker Helmut Böttiger hat Fritz Rudolf Fries schon zu DDR-Zeiten mehrfach besucht, er hat die Stasi-Akte von Fries gelesen und mit ihm darüber gesprochen und er hat 2013 den »Weg nach Oobliadooh« in der Anderen Bibliothek herausgegeben und mit einem Nachwort versehen.

Thorsten Ahrend, zeitweilig Fries’ Lektor, bei dessen letztem Roman »Last Exit to El Paso« (2013, Wallstein Verlag) auch sein Verleger, spricht mit Helmut Böttiger über Fritz Rudolf Fries, seine Bücher und seine Liebe zum Jazz.

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer Literaturhaus Berlin e.V.