Erich Hackl: Als ob ein Engel. Erzählung nach dem Leben
Diese Veranstaltung liegt im Archiv
Mit Erich Hackl und Klemens Renoldner
Im April 1977 verschwindet in Mendoza, Argentinien, die 22jährige Studentin Gisela Tenenbaum spurlos. Ihre Eltern sind Helga Markstein und Willi Tenenbaum, jüdische Emigranten aus Wien, denen 1939 die Flucht nach Lateinamerika gelungen war. Sie hatten sich in Buenos Aires kennengelernt und 1951 geheiratet. Ihre Tochter Gisela ist 1955 geboren worden.
Der österreichische Autor Erich Hackl, geboren 1954 in Steyr, erzählt die Lebensgeschichte der Gisela Tenenbaum aufgrund von Gesprächen mit Familienmitgliedern, Freunden und Montaneros, jener Widerstandsgruppe, der sich die Studentin angeschlossen hatte. Ein Schicksal von zehntausenden Oppositionellen, die während der Militärdiktatur in Argentinien verschwunden sind oder ermordet wurden. Erich Hackl liest aus seinem Buch »Als ob ein Engel. Erzählung nach dem Leben«; Einführung und Gespräch: Klemens Renoldner.
Zusammen mit dem Österreichischen Kulturforum Berlin