Elefantenrunden – Walter Höllerer und die Erfindung des Literaturbetriebs
Diese Veranstaltung liegt im Archiv
Mit Jürgen Becker, Harald Hartung und Helmut Böttiger
Im Herbst 1952 erschien im Carl Hanser Verlag Walter Höllerers erster Gedichtband »Der andere Gast« mit Gedichten, die seit 1942 entstanden waren; 1956 gab er die Anthologie »Transit. Lyrikbuch der Jahrhundertmitte« heraus: die Arbeit an eigenen, mit und an fremden Gedichten – in Kommentar, Theorie, Entdeckung und Edition, durchzog und prägte sein Leben. Im Jahre 1982 erschien die Sammlung »Gedichte. 1942-1982«, und bis zu seinem Tod im Mai 2003 wurde das lyrische Werk in zahlreichen Zeitschriftenpublikationen ergänzt. Eine vollständige Edition der Gedichte von Walter Höllerer steht allerdings noch aus.
Jürgen Becker und Harald Hartung sprechen, befragt von Helmut Böttiger, über den Dichter Walter Höllerer und lesen dessen Gedichte; zu sehen ist eine in Zusammenhang mit der Veranstaltungsreihe „Ein Gedicht und sein Autor“ (1966/67) entstandene Studioaufnahme mit Walter Höllerer und Heidemarie Theobald „Wie entsteht ein Gedicht“ (69 Minuten).