Eine Frau in Berlin 1
Diese Veranstaltung liegt im Archiv
Mit Martina Mann
Als das Buch »Eine Frau in Berlin« 1959 zum ersten Mal (im Verlag Helmut Kossodo) erschien, stieß es auf vehemente Ablehnung, weil es frei war vom moralisierenden Ton der Zeit, illusionslos, ohne Selbstzensur und weil es ohne das Selbstmitleid vieler Deutscher das Geschehen der letzten Kriegstage festhält, den Hunger, die Angst und die Vergewaltigungen. Mit makabrem Humor rettet sich die Tagebuchschreiberin aus der Todesangst in die Literatur.
An acht aufeinanderfolgenden Abenden liest die Schauspielerin Martina Mann die Aufzeichnungen der anonymen Berlinerin »Eine Frau in Berlin«.
Zusammen mit dem Eichborn Verlag, in dessen von Hans Magnus Enzensberger herausgegebener Reihe Die Andere Bibliothek »Eine Frau in Berlin. Tagebuch-Aufzeichnungen vom 20. April bis zum 22. Juni 1945« in diesem Frühjahr erschienen ist.
Eintritt pro Abend 5,- Euro / erm. 3,- Euro
Abonnement für alle Abende: 30,- Euro / erm. 20,- Euro