Doppelleben – Literarische Szenen aus Nachkriegsdeutschland 7

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Mit Wilfried F. Schoeller und Frank Arnold

Mit Wilfried F. Schoeller und Frank Arnold

Wilfried F. Schoeller spricht über die »Neuen Zeitung«

Vom Oktober 1945 an erschien in München die von den amerikanischen Besatzungsbehörden für die deutsche Bevölkerung herausgegebene »Neue Zeitung«. Ihr erster Chefredakteur war Hans Habe, Erich Kästner leitete das Feuilleton, und Stefan Heym betätigte sich als Leitartikler.
In dieser Tageszeitung publizierten von 1945 bis zum 30. Januar 1955, als die Zeitung ihr Erscheinen einstellte, die Prominenz deutscher Schriftsteller und Intellektueller mehrerer Generationen, darunter Karl Jaspers, Martin Niemöller, Alfred Döblin, Kurt Schumacher, Heinrich Mann, Rudolf Schlichter, Thomas Mann, Alfred Andersch, Max Frisch, Alexander Mitscherlich, Theodor W. Adorno, Walter Kolbenhoff, Ernst Robert Curtius, Reinhard Lettau, Max Bense, Heinrich Böll, Karl Krolow, Ilse Aichinger, Hermann Kesten und viele andere.
Wilfried F. Schoeller hat 2005 eine Sammlung der wichtigsten Texte aus der »Neuen Zeitung« herausgegeben »Diese merkwürdige Zeit. Leben nach der Stunde Null« (Büchergilde Gutenberg); er spricht über die »Neue Zeitung«, und Frank Arnold liest ausgewählte Artikel.