Doppelleben – Literarische Szenen aus Nachkriegsdeutschland 37

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Film: »Nicht versöhnt oder Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht«

Film: »Nicht versöhnt oder Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht« Deutschland 1965, 50 min

Der Film, der auf Heinrich Bölls Roman »Billard um halbzehn« von 1959 zurückgeht, war vielleicht das umstrittenste Werk des »jungen deutschen Films«; Heinrich Bölls Verleger forderte gar die Vernichtung des Films. Mittlerweile gilt „Nicht versöhnt“ neben Alexander Kluges »Abschied von gestern« als eine endgültige, kaum mehr übertroffene Formulierung dieser Epoche. Regie: Jean-Marie Straub, Drehbuch: Danièle Huillet und Jean-Marie Straub. Schauspieler: Henning Harmssen, Georg Zander, Ulrich Hopmann, Ernst Kutzinski, Jochem Grüner u.v.a.