Doppelleben – Literarische Szenen aus Nachkriegsdeutschland 32

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Mit Michael Jeismann und Micha Brumlik

Mit Michael Jeismann und Micha Brumlik

Alexander und Margarethe Mitscherlich: Die Unfähigkeit zu trauern

Alexander Mitscherlich (1908–1982), Psychologe und »Gesellschaftstheoretiker ohne konsistente Gesellschaftstheorie«, Begründer des Sigmund Freud-Instituts in Frankfurt a.M. (1959), war einer der wirkmächtigsten Kritiker der deutschen Nachkriegsmentalitäten. Der zusammen mit seiner Frau Margarethe in den sechziger Jahren entstandene wissenschaftliche Bestseller »Die Unfähigkeit zu trauern. Grundlagen kollektiven Verhaltens« (1967), stieß eine lange anhaltende Debatte über den Umgang der Deutschen mit der NS-Vergangenheit an. Micha Brumlik (Erziehungswissenschaftler und Publizist) spricht über die Rezeption von Alexander und Margarethe Mitscherlichs Buch und befragt es auf seine gegenwärtige Bedeutung. Michael Jeismann, Historiker und Publizist, spricht mit Micha Brumlik.