Doppelleben – Literarische Szenen aus Nachkriegsdeutschland 26
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Mit Franz Mon und Klaus Ramm
Franz Mon gehört zu der deutschen Schriftstellergeneration, die nach 1945 an die verschüttete Tradition der Moderne wieder anknüpfte, indem sie die Sprache einer kritischen Analyse im Hinblick auf ihren Materialcharakter, auf ihren Handlungsaspekt und ihre oftmals im Gebrauch verschleierte Macht unterzog. Von seinem ersten, 1959 erschienenen Band »artikulationen« und bis heute hat Franz Mon zahlreiche Textbände und Hörspiele veröffentlicht, Ausstellungen visueller Texte arrangiert und in Essays seine Poetologie dargestellt.
Klaus Ramm, der als Lektor im Luchterhand Verlag und danach in seinem eigenen Verlag zahlreiche Bücher von Franz Mon verlegt und mit Jörg Drews zusammen das Bielefelder Colloquium Neue Poesie eingerichtet und geleitet hat, spricht mit Franz Mon über dessen Erfahrungen mit der Literatur der unmittelbaren Nachkriegszeit, seinen Weg in die sprachexperimentelle Moderne und die Erfahrungen aus mittlerweile gut 50 Jahren literarischer Praxis.