Die Bilderkammer des Bruno Schulz – das letzte Werk eines Genies III

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Mit Ernest Wichner, Doreen Daume und Frank Arnold

Mit Ernest Wichner, Doreen Daume und Frank Arnold

Um 18 Uhr zeigen wir Benjamin Geisslers Film »Bilder finden« über seine Recherche nach den Malereien des Bruno Schulz in Drohobycz und deren virtuelle Rekonstruktion (110 Min.). Einführung und Gespräch: Janis Augsburger

20 Uhr: Die Erzählungen des Bruno Schulz in der Übersetzung von Doreen Daume.
Die Übersetzerin Doreen Daume stellte bei gründlicher Lektüre der Originaltexte von Bruno Schulz fest: »Charakteristisch für Schulz’ Stil sind die mehrfach verschachtelten, schamlos mit Adjektiven gespickten Satzgebilde, die sich oft über eine halbe Seite hin, labyrinthartig verästeln und schier ins Unermeßliche wuchern. Sie schrecken weder vor Tautologien noch vor Wiederholungen zurück. Was ist nicht alles farbig und bunt, tief, leuchtend, verworren und vor allem groß und riesig!« Auch spricht sie von den »schrägen Töne(n), in der Schulzschen Sprachkomposition«. Folglich hat sie es unternommen, die Texte von Bruno Schulz neu zu übersetzen und vor allem darauf zu achten, nicht zu glätten, die Disparat- und Schrägheiten nicht einebnend zu harmonisieren.

Ernest Wichner spricht mit Doreen Daume über ihre Arbeit an Bruno Schulz’ Büchern »Die Zimtläden« (Hanser, 2008) und »Das Sanatorium zur Sanduhr« (Hanser, 2011).
Frank Arnold liest ausgewählte Erzählungen von Bruno Schulz.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.benjamingeissler.de/DEUTSCH/index-DE.htm