»Die Ästhetik und Poetik des Kapitals«

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Tagung

Marx-Wochen

Tagungsdauer: 7.-9.6.

Organisiert von Michael Bies und Elisabetta Mengaldo

Karl Marx’ »Das Kapital« gehört zu den wirkmächtigsten und kontroversesten Texten der politischen Ökonomie und modernen Philosophie. Verabscheut von den einen, verehrt
von den anderen, hat diese Bibel des historischen Materialismus nie aufgehört zu sein, was sie in ihrer polemischen und kritischen Kraft sein wollte: ein Ärgernis, aber auch ein fortwährender Anstoß zur Formulierung neuer Deutungen und Theorieansätze. Die Tagung widmet sich einer eingehenden Auseinandersetzung mit dem »Kapital« ausinterdisziplinärer Perspektive. Es geht dabei nicht nur um die Stilmittel von Rhetorik, Parodie und Polemik, sondern auch um Marx’ häufig originelle Zitierweise, um Tiere und Zahlen – sowie um kulturwissenschaftliche Fehllektüren.

Mit Michael Bies, Elisabetta Mengaldo, Tino Heim, Dominik Schrage, Daniel Hartley, Anna Echterhölter, Michael Heinrich, Luca Basso, Peter Pohl, Claus-Michael Schlesinger, Till Breyer, Leander Scholz, Patrick Eiden-Offe, Elena Vogman und Dorothea Walzer

Gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Freien Universität Berlin