Det. Det var det. Das. Das war es.

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Mit Inger Christensen und Sibylle Cramer

Mit Inger Christensen und Sibylle Cramer

Inger Christensen, 1935 in Vejle/Jütland geboren, hat ihr 239 Seiten langes Großgedicht »det« schon im Jahre 1969 in Dänemark veröffentlicht – lange vor »Alphabet« und dem Requiem »Das Schmetterlingstal«, den Büchern, mit denen sie in Deutschland berühmt wurde. Im Herbst 2002 ist »det/das« zweisprachig – in der Übersetzung von Hanns Grössel – erschienen. Das Gedicht wurde angeregt durch einen Essay Lars Gustafssons über das Problem des langen Gedichts und Noam Chomskys »Ideen von einer angeborenen Sprachfähigkeit und von universalen formalen Regeln der Satzkonstruktion«. Es ist streng systematisch – auf den Zahlen drei und acht beruhend – aufgebaut und enthält rhythmisierte Prosastücke, Gedichte mit verschiedenen Endreimtypen und monologische Partien. Inger Christensen liest in dänischer und deutscher Sprache aus »det/das«.
Die Berliner Literaturkritikerin Sibylle Cramer stellt Inger Christensen und ihr Werk vor.