Der Osten liegt in der Mitte. Literarische Ost-West-Passagen 1

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Mit Dzevad Karahasan, Hildegard Kernmayer, Emma Braslavsky, Daniel Weidner, Yadé Kara, Andreas Pflitsch, Stanislaw Mucha und Tile von Damm

Mit Dzevad Karahasan, Hildegard Kernmayer, Emma Braslavsky, Daniel Weidner, Yadé Kara, Andreas Pflitsch, Stanislaw Mucha und Tile von Damm

Literaturtage des Zentrums für Literaturforschung
in Kooperation mit dem Literaturhaus Berlin

Der Mauerfall hat die geopolitische und mentale Topographie Europas nachhaltig verändert: Grenzen haben sich verschoben, zementierte Identitäten erwiesen sich als brüchig. Zwanzig Jahre danach haben literarische Erkundungen von territorial-kulturellen Zugehörigkeiten, Genealogien und Raumentwürfen Hochkonjunktur. In den letzen Jahren haben zudem Autorinnen und Autoren die literarische Bühne betreten, die ein freieres literarisches Spiel mit verschiedenen Semantiken des Ostens betreiben und die Frage nach dem Zusammenhang von geographischem Raum, Poetik und Kultur ins Zentrum ihrer literarischen Reflexion stellen. Dabei werden gewohnte Perspektiven durchbrochen, imaginäre Topographien oder literarische Genealogien von Gegenden eines versunkenen Mitteleuropas entworfen.

14.30 – 16.30 Uhr
Lesung Dzevad Karahasan, anschließend Gespräch mit Hildegard Kernmayer
Lesung Emma Braslavsky, anschließend Gespräch mit Daniel Weidner

17.00 – 18.00 Uhr
Lesung Yadé Kara, anschließend Gespräch mit Andreas Pflitsch

20.00 Uhr
Die Mitte. Filmpräsentation mit Stanislaw Mucha, anschließend Gespräch mit Tile von Damm