Der Nihilist und der Antifaschist

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Das Verhältnis von Gottfried Benn und Klaus Mann vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus

Beide Autoren, Gottfried Benn und Klaus Mann, einander durch das künstlerische Milieu der Reichshauptstadt   Berlin verbunden, haben sich zeitlebens als dichterische Größen wahrgenommen. Für den jungen Klaus Mann war Benn ein Dichter »früh geliebter Zaubersprüche«. Die Entfremdung, die mit dem Jahr 1933 einsetzte, Benns folgenreiche »Antwort an die literarischen Emigranten« sowie die anschließende Expressionismus-Debatte in den 30er Jahren markieren das Zerwürfnis.

Dr. Holger Hof, Autor des Bandes „Gottfried Benn – Der Mann ohne Gedächtnis“, 2011, Florian Wolf-Roskosch und Frank Träger sprechen über die komplexe Beziehung der beiden Schriftsteller – auch vor dem Hintergrund von Klaus Manns Exil und Benns innerer Emigration. Die Verbundenheit Benns zu dem ältesten Sohn Thomas Manns zeigt sich nicht zuletzt in dessen Würdigung seiner Autobiographie »Doppelleben« (1950) sowie in dem Nachruf »Klaus Mann zum Gedächtnis«, von 1949.

Zusammen mit der KLAUS MANN INITIATIVE BERLIN e.V.