Der Dichter Gabriele D’Annunzio

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Mit Geraldine Gabor, Agnese Grieco und Frank Arnold

Mit Geraldine Gabor, Agnese Grieco und Frank Arnold

Gabriele D’Annunzio (1863-1938), in Deutschland vor allem durch seine Romane, seine Rivalität mit Mussolini und seinen tollkühnen Flug über Wien (1918) bekannt, veröffentlichte schon als 16-jähriger Gymnasiast seinen ersten Gedichtband, aber erst mit 37 Jahren sollte er den Zyklus »Alcyone« als dritten Band einer auf sieben Einzelbände geplanten Folge heidnischer Lobgesänge veröffentlichen. Ernst Jürgen Dreyer, der sich zusammen mit seiner Frau Geraldine Gabor der Übersetzung dieser Dichtung widmete, situiert diesen Gedichtzyklus in die Mitte von D’Annunzios Leben: »Es ist der einzige seiner Gedichtzyklen, der nicht nur eine Sammlung von Einzelgedichten darstellt, sondern auch eine ganze Komposition von Verstrebungen, Symmetrien und Korrespondenzen, ja eine Art Handlung aufweist.« Geraldine Gabor stellt im Gespräch mit Agnese Grieco die »Alcyone«-Gedichte vor; Frank Arnold liest den deutschen Text.