Der »Berliner Antisemitismusstreit« 1879-1881
Diese Veranstaltung liegt im Archiv
Mit Juliane Wetzel, Hermann Graml, Ulrich Wyrwa, Karsten Krieger, Klaus G. Saur und Wolfgang Benz
Im Jahre 1879 löste der Historiker Heinrich von Treitschke eine Kontroverse über Loyalität, Zuverlässigkeit und kulturelle Zugehörigkeit der Juden zur deutschen Nation aus. Der Streit polarisierte die damalige Gesellschaft erheblich, er war für die Entwicklung des Antisemitismus bedeutsam und ist in vielen Aspekten und Argumenten immer noch aktuell. Das Zentrum für Antisemitismusforschung legt eine umfassende kommentierte Quellenediton vor, die erstmals alle wichtigen veröffentlichten und unveröffentlichten Texte zugänglich macht.
Unter der Leitung von Juliane Wetzel (Zentrum für Antisemitismusforschung) diskutieren Hermann Graml (Institut für Zeitgeschichte, München), Ulrich Wyrwa (Universität Potsdam / Zentrum für Antisemitismusforschung) und Karsten Krieger (Bearbeiter der Quellenedition zum »Berliner Antisemitismusstreit«).
Begrüßung: Klaus G. Saur (Verleger); Einführung: Wolfgang Benz (Zentrum für Antisemitismusforschung)