Das Ich erinnern
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Mit Wolfgang Hilbig
Wolfgang Hilbig, 1941 in Meuselwitz bei Leipzig geboren, verließ 1985 die DDR und lebt heute in Berlin. Zu seinen frühen Büchern in der Bundesrepublik gehörten die Gedichtbände »die versprengung« und »abwesenheit« sowie der Erzählungsband »Die Weiber«. Nach der Wende erschienen seine großen Romane »Ich« [1993] und »Das Provisorium« [2000] und im Herbst 2001 der Gedichtband »Bilder vom Erzählen«. Soeben ist der neue Erzählungsband »Der Schlaf der Gerechten« von Wolfgang Hilbig erschienen. In seinen neuen Erzählungen setzt Wolfgang Hilbig, der im Herbst 2002 den Büchner-Preis erhalten hat, seinen Erkundungsgang durch die Erinnerungslandschaften seiner Heimatstadt und durch das Heizkraftwerk einer Fabrik fort.
Wolfgang Hilbig liest aus dem Buch »Der Schlaf der Gerechten«.