»Das fließende Licht« in neuem Sprachfluß

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Mit Franz Josef Czernin, Werner Fritsch, Barbara Köhler, Monika Rinck, Oswald Egger und Mechthild Rausch

Mit Franz Josef Czernin, Werner Fritsch, Barbara Köhler, Monika Rinck, Oswald Egger und Mechthild Rausch

Sieh, wie schön meine Augen sind, wie recht mein Mund, wie feurig mein Herz, wie klein meine Hände, wie schnell meine Füße, und folge mir!

Eine Autorin ist zu entdecken: Die Begine Mechthild, genannt von Magdeburg (1208-1283), war die erste nennenswerte deutschsprachige Dichterin. Im Zentrum ihres Lebenswerkes, dem »Fließenden Licht der Gottheit«, steht ihre Liebesbeziehung zu Gott, die sie in gewagten Versen und Prosatexten beschwor. Leider trennt den heutigen Leser eine sprachliche und mentale Kluft von dem in Mittelhochdeutsch geschriebenen Werk. Vier ausgewiesene Sprachkünstler – Franz Josef Czernin, Werner Fritsch, Barbara Köhler und Monika Rinck – werden versuchen, diese Kluft zu überwinden, indem sie Passagen des »Fließenden Lichtes« in ein neues Sprachgewand kleiden. Sie lesen aus ihren Übertragungen.
Einführung, Gespräch und Moderation: Oswald Egger und Mechthild Rausch.

Gefördert von der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten Berlin