Dan Lungu: Wie man eine Frau vergißt

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Für Dan Lungu und Jan Cornelius

Für Dan Lungu und Jan Cornelius

Für Andi, den Enthüllungsjournalisten, ist Vernunft das oberste Prinzip im Leben. Aber nachdem er eine kryptische Abschiedsnotiz seiner Frau, einen ausgeräumten Kleiderschrank und eine leere Betthälfte vorgefunden hatte, entwirft er bar jeder rationalen Erklärung ein ganzes Arsenal von Strategien zum Vergessen. Als er dann noch den Auftrag erhält, über eine Gruppe gläubiger Protestanten zu recherchieren, fragt er sich, ob Gott hinter ihm her sei – und sich nun alles zum Guten wende. Mit Ironie und Humor erzählt Dan Lungu von den Widrigkeiten der Emotion, von Verdrängung und der Flucht in neue Lebensentwürfe.

Dan Lungu, 1969 geboren, ist Dozent der Soziologie in Iasi (Rumänien). Zuletzt veröffentlichte er in der deutschen Übersetzung von Jan Cornelius die Romane »Das Hühnerparadies« (2007) und »Die rote Babuschka« (2009). Er liest zusammen mit seinem Übersetzer aus dem in diesem Herbst erschienenen Roman »Wie man eine Frau vergißt« (Residenz Verlag).