Charles Bernstein: Angriff der Schwierigen Gedichte
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Charles Bernstein (geb. 1950 in New York) ist homme de lettres und Scherzbold in einem, Theoretiker und Praktiker, Sprachaktivist und Melancholiker. Er ist Performance-Künstler und Opern-Librettist, Hollywood-Darsteller (»Finding Forrester«) und bei alledem: Verfechter der schwierigen Gedichte. »Kaut nicht in dürftiger Prosa wieder, was schon in guter Dichtung gesagt worden ist«, fordert er in Umkehrung eines Satzes von Ezra Pound. Bernstein ist Professor, der in 60-sekündiger Vorlesung auf den Punkt bringen kann, worum es beim Gedichteschreiben geht: ums Timing.
Die Dichter und Übersetzer Tobias Amslinger, Léonce W. Lupette, Norbert Lange und Mathias Traxler stellen gemeinsam mit dem Autor ihre im Band »Angriff der Schwierigen Gedichte« (Luxbooks 2014) erschienenen Bernstein-Übersetzungen und Variationen vor.