Beruf Zeitzeuge. Ein jüdisches Leben im Exil: China, Israel, USA, Berlin
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Hellmut Stern zum 80. Geburtstag
Hellmut Stern, geboren 1928 in Berlin, floh mit seinen Eltern vor den Nationalsozialisten und kam mit zehn Jahren im mandschurischen Harbin an, einem unwirtlichen Ort, den er erst mit 21 Jahren wieder verlassen konnte. Trotz dieser elf Kindheitsjahre in Not und Elend, ermöglichten seine Eltern ihm eine Musikerausbildung. 1949 emigrierte die Familie nach Israel, 1956 in die USA, und 1961 kehrte Hellmut Stern nach Berlin zurück. Er wird Erster Geiger bei den Berliner Philharmonikern. Seit seinem Ausscheiden aus dem Orchester 1994 widmet sich Hellmut Stern leidenschaftlich der politischen Aufklärungsarbeit vor allem in Schulen und Jugendclubs. Seine Autobiographie »Saitensprünge« ist 1990 im Berliner Transit Verlag erschienen.
Zusammen mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin