Bei Nacht von Haus zu Haus
Diese Veranstaltung liegt im Archiv
Mit Vincenzo Consolo und Maria E. Brunner
Vincenzo Consolo, 1933 in Sizilien geboren, lebt in Mailand und Sizilien. Mit seinem ersten Roman »Die Wunde im April« ist Vincenzo Consolo italienweit bekannt geworden; nach zahlreichen weiteren Büchern gilt er heute neben Leonardo Sciascia als die moralische Instanz Italiens im Widerstand gegen die Ausbeutung und Marginalisierung des Südens. In deutscher Übersetzung liegen mittlerweile die Bücher »Das Lächeln des unbekannten Matrosen« (1984), »Die Wunde im April« (1990), »Die Steine von Pantalica« (1996) und der im Herbst 2003 in der Übersetzung von Maria E. Brunner erschienene Roman »Bei Nacht von Haus zu Haus« vor.
Im Sizilien der 20er Jahre, im Milieu von Großgrundbesitzern, faschistischen Schlägertrupps, von verarmtem Adel, Sozialrevolutionären und Okkultisten werden die Anfänge des Faschismus in Sizilien beschrieben und damit zugleich Formen des auch heute gefährlichen Fundamentalismus bloßgelegt.
Vincenzo Consolo liest zusammen mit seiner Übersetzerin Maria E. Brunner aus seinem neuen Roman.