Ausstellung »Tripp & Tripp«
Diese Veranstaltung liegt im Archiv
Mit Franz Josef Tripp und Jan Peter Tripp
Bilder über 40 Jahre hinweg. Franz Josef Tripp & Jan Peter Tripp
»Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer« von Michael Ende oder »Der Räuber Hotzenplotz« und »Das kleine Gespenst« von Otfried Preußler zählen zu den meistgelesenen Kinderbüchern. Wie die Texte sind auch die Illustrationen der Werke längst zu Klassikern geworden. Die Originale dieser Zeichnungen von Franz Josef Tripp werden ausgestellt. Wir zeigen aber auch die für diese Ausstellung entstandenen großformatigen Kohlezeichnungen von Jan Peter Tripp; sie sind eine Hommage an die ebenso einfühlsam wie humorvoll gezeichneten Illustrationen des Vaters beziehungsweise an die von ihm erschaffenen Figuren, die noch immer Alt und Jung faszinieren.
Franz Josef Tripp (1915–1978) arbeitete zunächst als Journalist und Schriftsteller und begann kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, seine Texte selbst zu illustrieren. 1960 erhielt er von dem Stuttgarter Thienemann Verlag den Auftrag, Zeichnungen für »Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer« von Michael Ende anzufertigen. Es war der Beginn einer großen Karriere als Illustrator von Kinderbüchern. Sein Sohn Jan Peter Tripp, geboren 1945, studierte an der Akademie in Stuttgart und war von 1970 bis 1972 Meisterschüler bei Rudolf Hausner in Wien. Er ist bekannt durch seine Porträts von Dichtern, Politikern und Wirtschaftsmagnaten. Jan Peter Tripp lebt im Elsaß.
Zur Eröffnung liest Jan Peter Tripp seinen Text »Querfeldein – auf der Suche nach Jupp«, der zur Eröffnung der ersten Ausstellung im Literaturhaus Stuttgart im September 2006 (Verlag Ulrich Keicher) erschienen ist.
Die Ausstellung kann vor und nach den Abendveranstaltungen des Literaturhauses sowie auf Anfrage während der Büroöffnungszeiten (Mo.-Fr. 10-17 Uhr) besichtigt werden.