Asher Reich und SAID lesen aus ihren Gedichten
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Mit SAID und Asher Reich
SAID, 1947 in Teheran geboren, kam 1965 als Student nach Deutschland, wo er sich literarisch und politisch gegen das Schah-Regime im Iran engagierte, so daß eine Rückkehr ausgeschlossen war. 1979, nach dem Sturz des Schahs, kehrte er kurzzeitig zurück, mußte aber schon bald vor den Mullahs fliehen. Seitdem lebt er in München im Exil. Er ist Autor von Gedichten, Prosa und Hörspielen. Zuletzt erschienen u.a. »Ich und der Islam« (2005), »das rot lächelt. blau schweigt. geschichten über bilder« (2006), »mukulele« (2007), »psalmen« (2007) und »Der Engel und die Taube« (2008); alle im Verlag C.H. Beck.
Asher Reich, 1937 in Jerusalem geboren, studierte nach seiner Armeezeit hebräische Literatur und Philosophie und arbeitete in verschiedenen Zeitungen. Ein Jahrzehnt lang war er Mitherausgeber der Zeitschrift »Moznaim« (Waage) des israelischen Schriftstellerverbands. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Tel Aviv. Aus dem umfangreichen Werk von Asher Reich sind in deutscher Übersetzung der Gedichtband »Arbeiten auf Papier« (1992), der Roman »Erinnerungen eines Vergeßlichen« (2000) und der Band »Tel Aviver Ungeduld« (2000) erschienen.