Arno Schmidt / John E. Woods: Bottom’s Dream

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Arno Schmidt has always attracted a younger readership, and most of those readers stick with him. He is a fearless author who does what he knows he must do and thumbs his nose at taboos. That alone I think is what makes him a voice that younger, serious readers connect with. He is also at times foolishly opinionated, unnecessarily arcane, and always a man of his own time and place, all of which can set up barriers for those same readers. Yet even what may seem his »faults« lead to revelations about himself, and more than any other writer I know, he is willing to risk relentless self-exploration. His words are who he is. That kind of literary honesty resonates with younger readers and it’s an addiction that can last a lifetime.
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[John E. Woods]

John E. Woods, 1942 in Indiana/USA geboren, hat die großen Romane von Thomas Mann übersetzt, Christoph Ransmayr, Ingo Schulze, Patrick Süskind und einige weitere deutsche Erzähler, aber sein übersetzerisches Hauptwerk sind zweifellos die Übersetzungen der Romane, Erzählungen, Radioessays – eigentlich des Gesamtwerks von Arno Schmidt, das in diesem Jahr mit der Übersetzung von »Zettel’s Traum« abgeschlossen wurde; damit ist dieser Roman erstmals in einer anderen Sprache denn auf Deutsch publiziert worden.

John E. Woods wurde für seine Arbeit vielfach ausgezeichnet; wir können den Auszeichnungen und Preisen nichts hinzufügen, aber wir können ihn bitten, von seiner Arbeit an diesem Großroman zu berichten und zusammen mit Susanne Fischer (Arno Schmidt Stiftung Bargfeld) uns in zweisprachig vergleichender Lesung einen Eindruck von diesem Werk, seinen Reizen und Schwierigkeiten zu vermitteln.

Arno Schmidt »Bottom’s Dream« kann in Deutschland, Österreich und der Schweiz über den Suhrkamp Verlag bezogen werden.

Zusammen mit der Arno Schmidt Stiftung