»arme denk buehne«: Das
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Mit Friedhelm Ptok und Ingrid L. Ernst
Sprache und Bild, Wort und Traum – Texte zwischen Poesie und Wissensvermittlung, zwischen Sehen und Denken von Sagen und Zeigen.
Das
Aus dem variantenreichen Werk von Inger Christensen werden Texte für die »arme denk bühne« übertragen und aufgeführt. Die Dichterin mit ihrem riesigen Geflecht von Wörtern und Dingen verweist auf die unsichtbaren Einbindungen des Menschen in den Kreislauf von Natur und Welt. Die kosmischen Zusammenhänge müssen entdeckt, lesbar und in ihren Wiederholungen und Intensitäten neu wahrgenommen werden. Seit ihren Anfängen in den sechziger Jahren hat Inger Christensen den Jüngling Novalis zu ihren Ahnvätern erkoren. Nicht zuletzt wegen dieser Wahlverwandtschaft ist die Sprache von Inger Christensen von dem Bedürfnis geprägt, Naturwissenschaft und Menschengeschick zusammen zu denken und poetisch zu organisieren.
Friedhelm Ptok spricht und agiert in einem von Ingrid L. Ernst eingerichteten Bildraum.
Als Regisseurin und Autorin hat sich Ingrid L. Ernst differenziert an den Randgebieten des Theaters bewegt auf der Suche nach übergreifenden Verbindungen zu anderen Disziplinen der Kunstproduktion. Nach über 50 Inszenierungen zeitgenössischer und experimenteller Dramatik ist in den letzten Jahren das Übertragen und Fortschreiben von »undramatischen« Texten in den Bildraum der Bühne ein zentraler Schwerpunkt. Theorie und Methode sind auch in ihren zahlreichen Lehrtätigkeiten die Kernkraft für projektorientiertes Arbeiten und künstlerische Wissensvermittlung.