»arme denk buehne«: dinge

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Mit Dagmar Sitte und Ingrid L. Ernst

Mit Dagmar Sitte und Ingrid L. Ernst

Sprache und Bild, Wort und Traum – Texte zwischen Poesie und Wissensvermittlung, zwischen Sehen und Denken von Sagen und Zeigen.

dinge

In diesen Stücken geht es um so einfache Dinge wie den geographischen Atlas meines Großvaters, die Wände und ihre herausfordernde Kahlheit, die Flaschen und ihr Schicksal, das Bett als Wohnung und die Entdeckung unserer Hände – was von ihnen übrig bleiben wird.
»dinge« ist eine Komposition nach Motiven des Philosophen und beredten Querdenkers Vilém Flusser. Es sind Übersetzungen gedanklicher Projektionen und Skizzen in die Leiblichkeit des Bildraumes. Bis zum Ende seines Lebens 1991 hat Vilém Flusser mit entdeckendem Blick das menschliche Dasein erkundet und ist in seinem Denken in diejenigen Bereiche vorgestoßen, die das Geheimnis und das Absurde herausstellen, in denen Neues entsteht und das Abenteuer möglich wird. »Produktive synthetische Bilder, die mir Horizonte der Kreativität öffnen, jemand der meine Texte in Bilder übersetzt, in philosophische Clips«, das wünschte sich Flusser in einem Interview für den Bayerischen Rundfunk 1989 in Nürnberg.
Dagmar Sitte spricht und agiert in einem von Ingrid L. Ernst eingerichteten Bildraum.