Andreas H. Apelt: Schwarzer Herbst

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Mit Andreas H. Apelt

Mit Andreas H. Apelt

Presenchen, ein kleiner Ort in der Lausitz, ist zur DDR-Zeit der Tagebau-Braunkohleförderung zum Opfer gefallen. Um die Geschichte des Ortes und seiner Bewohner, ja die Geschichte überhaupt vor dem Vergessen zu bewahren, läßt Elli Noack die Grabsteine des verschwundenen märkischen Dorfes heimlich in den Garten ihres neuen Wohnortes bringen und verteidigt diese mit liebenswürdigem Starrsinn vor den alarmierten Behörden und unterstützt den Widerstand gegen den Tagebau. Nach der politischen Wende ist es wieder die eigene Geschichte, die den Menschen zusetzt; die Gerechtigkeit bleibt aus, und neu entstehende Entfremdung erfaßt nun auch die Jungen. Andreas H. Apelt, 1958 in Luckau/Brandenburg geboren, veröffentlichte 1997 den Roman »Schneewalzer« und 2000 den Prosaband »Berlin-Berlin«; er liest aus seinem im Mitteldeutschen Verlag erschienenen Roman »Schwarzer Herbst«.