Alban Nikolai Herbst: Das bleibende Thier. Bamberger Elegien
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Mit Alban Nikolai Herbst
Dreizehn große Prosaelegien, in Distichen verfaßt, hat Alban Nikolai Herbst in seinem soeben erschienenen Band »Das bleibende Thier. Bamberger Elegien« (Elfenbein Verlag) versammelt. Die strenge Form, die in ihrem Ursprung als »barbarischer Jammerruf asiatischer Melodien« allein der Klage zugedacht war, sich in der Moderne thematisch öffnete und der Formstrenge verlustig ging, wird von Alban Nikolai Herbst dazu genutzt, die unterschiedlichen Traditionsstränge der Elegiendichtung in rhythmisierte Prosagesänge zu überführen und damit zeitgemäß von Eros und Liebe, Alter und Tod, dem Wunder des Lebens, dem Grinsen der Ökonomie, von Vernunft und Aufklärung und der Selbstverständlichkeit ethischer Verpflichtungen zu sprechen. Alban Nikolai Herbst liest aus seinen Bamberger Elegien.