Was braucht die Menschheit, damit es allen auf der Erde gut geht? Wie stellen sich die Kinder ihre Zukunft vor? Wofür wollen sie sich einsetzen, und wie können sie diese Ideen gestalten und realisieren? Um diese Fragen geht es beim „Zukunftstag“, den jahrgangsübergreifende Lerngruppen des Campus Hannah Höch im Märkischen Viertel jeden Mittwoch begehen. Dabei entwickeln die Schüler:innen selbständig Projekte, die die Welt ein bisschen besser machen und die sich an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen orientieren. So wurden von den Viert- bis Sechsklässler:innen bereits Interview mit Menschen, die auf der Straße leben, geführt, es gab regelmäßige Treffen mit einer Kitagruppe, Raps und Beats zum Thema Ungleichheit, selbstgemachte Badebomben oder auch eine Umfrage zum Thema Gesundheit der Pädagog:innen.
Am 9. und 16. Juni gestalteten 16 Kinder und Jugendliche in intensiven Workshops gemeinsam mit dem Berliner Comickünstler Mawil eigene Comics rund um die Frage, wie ihr Kiez im Märkischen Viertel in der Zukunft aussehen könnte – als Utopie, Dystopie, als fantasievoller Traum-Spielplatz oder von Alien bedrohtes schützenwertes Gebiet und vieles mehr. Am 23. Juni werden die Comics erstmals öffentlich präsentiert und über die Sommerferien in der Bibliothek ausgestellt. Dort können die jungen Besucher:innen dann jederzeit eigene Ideen und Visionen ergänzen — und so vielleicht gemeinsam ihr Traumviertel kreieren!
Ein Projekt des Jungen Literaturhauses in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Reinickendorf. Eine Ausstellung im Rahmen der Jugendkulturinitative, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Begleitet von Berlin Mondiale.