Die Fortführer? Zur Intellektualisierung rechter Geschichtsdenker

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ZfA im Dialog

Die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wurde maßgeblich von linksliberalen und linken Intellektuellen begleitet, kommentiert und geprägt. Die politische Rechte
hingegen spielte in den intellektuellen Diskursen nicht nur keine besondere Rolle, sondern gab sich sogar betont unintellektuell. In den letzten Jahren lassen sich verstärkt
zwei gegenläufige Entwicklungen beobachten: zum einen unternimmt die sogenannte Neue Rechte erhebliche Versuche der Intellektualisierung ihrer Debatten und der
Einflussnahme auf gesellschaftlich-politische Diskurse, zum anderen hat sich eine ganze Reihe von Intellektuellen öffentlich zumindest teilweise zu Positionen der Neuen
Rechten bekannt. Stefanie Schüler-Springorum, Direktorin des Zentrums für Antisemitismusforschung, diskutiert mit Gästen über diese Entwicklungen und deren mögliche Folgen für unsere Debattenkultur.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin