Mitte
25.6.Do
Berliner Filmpremiere

Ingeborg Bachmann – Jemand, der ich einmal war

Filmpremiere und Gespräch mit der Regisseurin Regina Schilling und der Darstellerin Sandra Hüller. Es moderiert Helene Hegemann.

Kaum eine Stimme der deutschsprachigen Literatur wurde so gefeiert, diskutiert und angegriffen wie die von Ingeborg Bachmann. Zu ihrem 100. Geburtstag begegnet Regina Schilling in ihrem Film dieser ebenso faszinierenden wie komplexen Persönlichkeit mit einem originellen künstlerischen Zugriff und entfaltet das Bild einer kompromisslosen Vordenkerin, deren lebenslanger Kampf um weibliche Selbstbestimmung und gegen das Verstummen nichts an Brisanz verloren hat.

Die Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.

Im Anschluss an die Berliner Filmpremiere sprechen die Regisseurin Regina Schilling und die Darstellerin Sandra Hüller mit der Schriftstellerin Helene Hegemann über den Film und Ingeborg Bachmanns Leben und Werk.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Weltkino Filmverleih und Jetzt & Morgen

Eine Produktion von zero one film und Navigator Film in Koproduktion mit ZDF/3sat, in Zusammenarbeit mit dem ORF (Film/Fernseh-Abkommen) und rbb. Gefördert durch die jurybasierte kulturelle Filmförderung des Bundes, Film- und Medienstiftung NRW, Filmförderungsanstalt, Österreichisches Filminstitut, Filmfonds Wien und Deutscher Filmförderfonds.